SF Pfalz macht mit: Lachshuhnprojekt, getreu dem Motto „Erhalten durch Aufessen“

Nachfolgende E-Mail erklärt ganz genau, warum sich Slow Food Pfalz hier einsetzt und auch 10 Hähnchen im Oktober „ordert“ und an Mitglieder und Freunde weiter vermittelt, bzw. auch in einer Kochrunde einsetzt:

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Foto: Jens Witt, Inhaber und Gründer des Catering Unternehmens Wackelpeter in Hamburg. Mehr unter:

https://biomentorenwebsite.wordpress.com/about/mitglieder/jens-witt/

Liebe Slowfood-Conviviumsleiter/innen,

es freut uns sehr, dass Sie Interesse am Lachshuhnprojekt haben und uns, getreu dem Motto „Erhalten durch Aufessen“, unterstützen möchten!

Mit dem Projekt wollen wir versuchen die bedrohte Zweinutzungsrasse „Deutsches Lachshuhn“ in seiner ursprünglichen Bestimmung als „vorzügliche Wirtschaftsrasse“ wieder zu beleben. Durch die Zucht der Rasse als Schaugeflügel wurde das Lachshuhn in seiner Schönheit erhalten, die guten Leistungen sind aber leider verloren gegangen. Um es wieder auf Leistung züchten zu können, muss eine genügen große Gruppe gehalten werden. Um diese Haltung im Rahmen unseres Biobetriebes zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Unterstützung.

Für das Kalenderjahr 2018 planen wir mindestens 100 Junghennen nachzuziehen, die für Wackelpeter (Jens Witt) und sein Kindergartenessen Eier legen sollen. Das bedeutet, dass wir auch 100 Lachshähnchen mit aufziehen werden. Die Hähnchen werden 22 Wochen in einem Mobilstall nach den Bio-Richtlinien gehalten. Durch diese lange Mastdauer wird das Fleisch besonders fest und aromatisch, aber nicht zäh, weil das Lachshuhn feine Fetteilagerungen hat. Man sollte den Lachshahn SLOW zubereiten, also als Schmorgericht, wie den Klassiker Coq au Vin.

Direkt nach Ostern werden wir mit der Sammlung der Bruteier beginnen. Deshalb möchten wir Sie bitten, uns

bis spätestens zum Freitag, den 06.04. Rückmeldung

zu geben, wie viele Hähnchen Sie mit ihrem Convivium verbindlich abnehmen möchten. Wir müssen planen, wie viele Eier wir tatsächlich in die Brutmaschine einlegen müssen.

Mitte Oktober werden die Tiere schlachtreif sein. Wir gehen von einem Schlachtgewicht von mindestens 2,1 kg aus und veranschlagen pauschal 40€ je Hähnchen.

Im Moment planen wir den Versand der tiefgekühlten Hähnchen in einer Mehrweg-Kühlbox, die 8-10 Hähnchen fassen wird, im Express. Die Versandkosten werden sich auf etwa 40€ belaufen. Die Versandbox wird ein Gewicht von ca. 32kg haben. Es müsste sichergestellt sein, dass das Paket auch entgegengenommen wird und die Hähnchen zügig wieder in die Kühlung kommen (Gesamtvolumen ca. 65l). Durch die Verwendung von Mehrwegboxen werden die Convivien nacheinander beliefert. Die Auslieferung soll gegen Vorauskasse erfolgen.

Eventuell können wir die Hähnchen auch als Frischgeflügel versenden. Bitte geben Sie uns Rückmeldung, ob das für Sie von Interesse wäre.

Die genauen Zahlungs- und Versandbedingungen werden wir im Juli/August noch mitteilen. Dann wissen wir auch, ob alles so geklappt hat wie wir es vorhaben und ob genug Hähnchen für alle da sind. Es gibt viele Risikofaktoren (Schlupfrate, Krankheiten, Habicht…) die uns einen Strich durch die Rechnung machen können.

Ich freue mich auf ihre Rückmeldung. Bei Fragen können Sie sich gerne bei mir melden.

Mit freundlichen Grüßen

Sebastian Seelig

Dipl.-Ing. (FH)

Sebastian Seelig

Kukate 2

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