Slow Food Pfalz, seine Kulturpartner und die Erlebnisreihe „Kunst und Küche“ am 11.06.2016 ab 19:00 Uhr.

Schon seit dem Jahr 2000 gibt es das Thema „Kunst und Küche“ und es waren sehr kurzweilige Abende. Als Beispiel aufgezählt das Purrmann-Museum in SP, Kochen zusammen mit Christiane Maether, die Wittelsbacherausstellung in MA, Schloss Ludwigshöhe mit „unserem“ Slevogt in Edenkoben, Marlis Jonas mit Fotografie und zuletzt das Terra Sigilata Museum in Rheinzabern.
Nun geht es wieder „klassisch“ zu, wir laden ein zum Treffen auf den „Figuralchor“ in Hambach.
Es gibt ein ganz „heiliges“ Programm mit einer Renaissance-Messe und einer Messe von Eric Satie, der gerade 150 Jahre alt geworden ist, aber seiner Zeit weit voraus war.
ensamble 1800
Seit 1989 steht das Ensemble 1800 für Interpretationen in historisch informierter Aufführungspraxis, seit 2004 ausschließlich auf Instrumenten, wie sie in der Entstehungszeit der Werke im Gebrauch waren. Dahinter steht die Überzeugung, dass die Klangwelt, in der die jeweiligen Komponisten lebten, auch heute am besten geeignet ist, das zu vermitteln, was die Werke damals neuartig, oft auch provozierend wirken ließ.
Wir treffen uns vor und hinter der Kirche und nach dem Konzert auch hinter der Kirche im Beisammensein unter den Platanen mit Publikum und Chor, bei schlechtem Wetter im Vestibül (EG) oder gar im Salon in der „Weinstr. 157“ im 1.OG.
Der Dirigent Fritz Burkhardt studierte in Stuttgart Schulmusik (Dirigieren bei Prof. Dieter Kurz und Prof. Helmut Wolf) sowie in Straßburg bei Michi Gaigg Barockvioline. In Stuttgart studierte er außerdem Mathematik und bei Joachim Schall Neue Musik. Er besuchte zahlreiche Kurse für Dirigieren, Barockvioline und historische Aufführungspraxis u.a. bei John Eliot Gardiner, Reinhard Goebel, Christian Kluttig und Peter Gülke.
Die wichtigsten Impulse erhielt er auf den Interpretationskursen von Nikolaus Harnoncourt in Salzburg, an denen er regelmäßig teilnahm. Von 1987 bis 1994 leitete er das Sinfonieorchester der Universität Stuttgart-Hohenheim, seit 1989 dirigierte er über 100 Konzerte des ensemble 1800. 2013 gründete er das Jugendsinfonieorchester Neustadt, das mit Slawischen Tänzen von Dvorak und Beethovens Violinkonzert ein umjubeltes Debut feierte. Er ist Schulleiter des Theodor-Heuss-Gymnasiums
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und was auch schön ist, der Eintritt ist frei, ein kleiner Obolus zugunsten des Orchesters, bzw. des Chors wird aber erwartet.