Rezept des Monats – Juli 2017: Marinierte Champignons mit Staudensellerie

Gut vorzubereiten und ein leichter, absoluter Frischekick auf den sommerlichen Grillbuffets unserer Pfalz sind die marinierten Champignons mit Staudensellerie und rotem Pfeffer. Ich bevorzuge hierfür die Egerlinge, das sind die kleinen braunen Steinpilzchampignons, da sie in Aroma und Würze ihren helleren Artgenossen weit überlegen sind. Mag ich seine Knollen nicht ganz so arg, so liebe ich doch die knackigen Stangen des Sellerie, der gern auch als Bleich- oder Staudensellerie bezeichnet wird. Die gehobelte Selleriestangen und die kurz gebratenen, marinierten Pilze -beide zusammen fein abgeschmeckt- geben eine prima Kombination ab. Versucht das mal, hier kommt das Rezept.

Zutaten für 4 Personen:

300 g kleine Steinpilzchampignons (Egerlinge)

1 Schalotte

1 Knoblauchzehe

50 ml Weißwein

3 EL Olivenöl

1 TL Kräutersalz (z.B. Duft der Macchia von Herbaria)

Pfeffer

Abrieb und Saft von 1/2 Zitrone

2 EL glatte Petersilie, gehackt

3-4 Stangen Staudensellerie

3 EL gutes Olivenöl

1 TL rote Beeren

Fleu de Sel, Pfeffer

Zubereitung:

Die Egerlinge putzen und halbieren. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Pilze darin anbraten. Zwiebeln und Knoblauch kurz mit anschwitzen und dann mit Weißwein ablöschen. Die Gewürze sowie den Zitronensaft zugeben. Solange braten, bis die Flüssigkeit weitestgehend verdampft ist.

Die Pilze auf eine Platte geben und abkühlen lassen.

Den Staudensellerie entfädeln und mittels Hobel gleichmäßig über die Pilze hobeln. Mit wenig Fleur de Sel und Pfeffer würzen.Das Olivenöl darüber träufeln. Die roten Beeren mörsern und obenauf streuen. Petersilie darüber streuen.

Tipp: Wenn die Pilze ganz klein sind, kann man sie auch im Ganzen braten und marinieren. Wer dies als allein stehendes Gericht am Abend essen möchte, kann auch ein paar Scheiben kross gebratenen Pancetta oder Coppa darüber bröseln, das schmeckt hervorragend.

Dazu noch ein Gläschen Sauvignon Blanc von reifem Lesegut, und dann kann eigentlich schon  nichts mehr schiefgehen 🙂 . Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen. Eure Katrin Bunner