Die „Mini-Apotheke“ vom Baum.

246 Äpfel pro Jahr isst jeder Bundesbürger im Schnitt. Das entspricht ca. einem Apfel pro Werktag.

Dass es sich beim Apfel um die beliebteste Obstsorte hierzulande handelt, verwundert da nicht mehr. Zu Recht liegt die runde Frucht auf Platz eins: Der Apfel ist eine kleine „Mini-Apotheke“. Er beinhaltet eine günstige Kombination vieler gesunder Inhaltsstoffe – ob Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Dabei handelt es sich nicht um einen neuen Züchtungserfolg. Viele Apfelsorten sind schon seit Jahrhunderten bekannt. Die aus Frankreich stammende Goldparmäne blickt bereits auf eine rund 500-jährige Geschichte zurück. Sie wird auch Königin der Renetten genannt und besticht durch ihr intensives Aroma. Auch wenn der Finkenwerder Herbstprinz – eine Sorte mit großen goldgelben Früchten, die sonnenseits rot-orange gefärbt sind – noch nicht mal halb so alt ist, erfreut auch er sich heute in vielen Hausgärten wieder großer Beliebtheit. Die Äpfel dieser Sorte eignen sich aufgrund ihres säuerlichen, leicht herben Geschmacks gut zum Backen und Kochen. Die Verwendung der Äpfel und die individuelle Geschmacksvorliebe, sollten beim Einkauf bedacht werden. Eine große Auswahl alter, seltener Sorten findet sich in Hofläden. Wer die Äpfel aus dem eigenen Garten bevorzugt, sollte sich beim Kauf des Apfelbaums mit seinen Wünschen auseinandersetzen. Für alle Apfelliebhaber – auch für die Allergiker, denen wir die Apfelsorte ‘Santana‘ ans Herz legen – empfiehlt sich ein Blick in die neue Publikation der Landwirtschaftskammer NRW: „Heimvorteil Apfel – Selbst angebaut! Selbst zubereitet!“. Sie finden Sie zum kostenlosen Download auf der Seite:

 https://www.landwirtschaftskammer.de/verbraucher/rezepte/apfelrezepte.pdf.

Wir freuen uns, wenn Sie diese Information auf Ihrer Internetseite veröffentlichen und an Interessierte weiterleiten.

Mit freundlichen Grüßen aus Münster
i.A.

Dr. Katrin Quinckhardt


Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen

Fachbereich 52 – Landservice, Regionalvermarktung

Referentin Regionalvermarktung, Ernährungskommunikation