Rückblick auf die SlowTravel an den Eiswoog bei Ramsen.

Die nun dritte SlowTravel in 2017 führte uns an den Eiswoog bei Ramsen. Ein Themenschwerpunkt war natürlich das Seehaus Forelle mit den abendlichen Menüs, das „Abfischen“ am Sonntag, aber ein weiterer war die Stadt Kaiserslautern und die Stadt Ramstein mit dem Bereich um den Flugplatz herum.

Wie kaum eine Region ist Kaiserslautern durch das US-Militär geprägt. Noch heute leben ja 50.000 amerikanische Soldaten und ihre Familien hier. Die Air Base Ramstein ist der größte Flugplatz der US Air Force außerhalb der USA –und in Landstuhl befindet sich das wichtigste Militärkrankenhaus. Auf dem Weg vom Hotel über Kaiserslautern bis Ramstein erfuhren wir alles über die Bedeutung der US-Präsenz in der Region, ihre Entwicklung und die Auswirkungen.

Michael Geib, der Leiter des „Dokumentations- und Ausstellungszentrums zur Geschichte der US-Amerikaner in Rheinland-Pfalz“ (DCR), stellte dazu während der Fahrt historische Orte sowie Liegenschaften und ihre Geschichte vor. Höhepunkt der Fahrt war der Besuch der Air Base Ramstein und ein Lunch im „Deutschen Haus“ auf dem Flugplatz, das von der Bundeswehr betrieben wird.

Am nächsten Tag war dann die Wanderung samt herbstlichem Picknick und Pilzesammeln angesagt. Fantastisches Wetter und gute Stimmung sorgen für heitere und interessierte Teilnehmer.

Foto oben: War auch ein Teil der Wanderung, der alte Mennonitenfriedhof im gleichen Ort. Kein Baum ringsherum wächst gerade.  Vielleicht doch ein kleines Kraftfeld des Glaubens?

Am Sonntag dann der Höhepunkt: Das Abfischen.

Der Start jedoch, angesetzt gegen 10:00 Uhr, ging unglücklicherweise mit sehr großer Verspätung, zuerst durch ein verklemmtes und später dann auch durch ein abgerissenen Absperrbrett erst gegen 13:00 Uhr los.

Foto oben: Das schwarze Kunststoffteil, das zu Verzögerungen beim Abfischen kam. Über 3 Stunden brauchten die Fischer, um das Teil aus dem Kanal unter dem Deich herauszuziehen.

Foto oben: Viele Zuschauer auf der einem, aber kein Fischer und kein Fisch auf der anderen Seite.

Direkt vor Ort während dem Abfischen dann ein Kurzseminar von Frau Schneider über die Fischzucht Schneider, mit einem Bericht über Zucht und Pflege. Auch das alle 2 Jahre stattfindete Abfischen wurde erläutert, länger noch aber das Geheimnis des Räucherns samt der Verkostung der Eiswoogforellen.

Zu einem deftigen Fischessen am Räucherofen dann ein paar Pfälzer Tropfen.

Am Nachmittag dann letzter Kaffee und Kuchen und Gruppenfoto.