Kresse auf Baguete

Kressemann – Microgreens aus der Südpfalz

Dass Kresse nicht gleich Kresse ist, haben wir auf beeindruckende Art und Weise während des Besuchs beim „Kressemann“ am 21. März erfahren.

Hinter Kressemann steht Philipp Diehl mit einer klaren Mission: die frischesten und gesündesten Microgreens zu produzieren – sauberer, nachhaltiger und nährstoffreicher als je zuvor.
Der Betrieb sitzt in Rheinzabern und setzt auf das innovative Prinzip des Vertical Farmings. Jeder Schritt – von der Aussaat über die Pflege bis zur Ernte – erfolgt per Hand, ganz ohne Pflanzenschutzmittel und mit minimalem Wasserverbrauch.
Das Besondere: Die Microgreens wachsen in einem umgebauten, autarken Vertical-Farming-LKW-Auflieger – mitten in der Südpfalz. Durch kontrollierte Bedingungen und kurze Wege garantieren Philip und seine Mitarbeiter maximale Frische, Geschmack und Qualität.
Inzwischen beliefert der Betrieb über 50 Gastronomie-Partner in der Region Südpfalz und Karlsruhe – und ist für viele Küchen ein fester Bestandteil der Speisekarte. Privatpersonen können die Microgreens direkt über kressemann.de bestellen.

Das Herzstück der Produktion? Ein umgebauter LKW-Auflieger. Wer das von außen hört, ist erst mal skeptisch – aber ein Blick hinein überzeugt sofort. In Schutzkleidung eingehüllt (Hygiene geht vor!) bekamen wir eine Führung durch den doch recht kompakten Produktionsraum, in dem Philipp uns alles erklärte: Anbau, Lagerung, und seine selbst konstruierten Bewässerungs- und Beleuchtungsanlagen. Ja, selbst gebaut. Der Mann weiß, was er tut.

Während ein Teil der Gruppe dem Vortrag lauschte, durfte der andere schon das Beste tun: kosten. Mit tatkräftiger Unterstützung von Rainer wanderten Broccoli, Roter Rettich, Wasabi und die optisch besonders hübschen Erbsen-Microgreens auf frisches Baguette – mal mit Butter, mal mit Griebenschmalz. Einfach, aber verblüffend gut. Wer hätte gedacht, dass winzige Pflänzchen so viel Geschmack mitbringen?