Lupinen, Kichererbsen und Freunde – Nachlese unserer Kochrunde vom 3. Februar

Ganz herzlich möchten wir zuerst dem Weingut Diehl aus Edesheim (diehl-wein.de)für seine 20Jährige Unterstützung der Ideen von Slow Food danken.

Ein toller Pinot blanc Sekt extra brut (2020) sowie deren Weine (aus der Premium Linie: Blanc de Noirs, Grauer Burgunder, Cuveé trocken, ein Croco Cuvée rouge und ein veganer Weißburgunder, alle trocken, begleiteten unser vegetarisches Menü ganz wunderbar. (s. Photo)

Dafür kauften wir die Hauptzutaten, Lupinen in verschiedenen Formen und die Kichererbsen, auf dem Gerbachhof in der Nähe von Kirchheimbolanden ein. Der Biolandhof war vor mehr als 20 Jahren einer der ersten, der sich mit dem Anbau von Süßlupinen beschäftigte, verkauft im täglich geöffneten Selbstbedienungshofladen aus eigenem Anbau auch Hirse, Linsen, Trockenbohnen und Kartoffeln. Hühner leben im Mobilstall und liefern Eier, Schafe und Ziegen werden vor allem gehalten, um die Verbuschung der Flächen in Grenzen zu halten.

Am 1. Januar 2024 fand die lange vorbereitete Hofübergabe statt und der Hof wird jetzt unter dem neuen Namen“ Biohof am Hollerberg“ von Melanie Seeber und Markus Reisle weitergeführt.

Nun kurz zum Menü…

Die Süßlupinen wurden zu einer Creme, als Salat, mit der Möglichkeit diesem in drei Geschmacksrichtungen abzuwandeln und im Ganzen geröstet, als knusprige Beilage, verarbeitet.

Die Kichererbsen fanden in einem würzigen (veganen) Eintopf Freunde in Form von Blumenkohl, Kürbis, Roscoffzwiebel, (Zwiebelspezialität aus der Bretagne s. Slow Food Heft 1/24) und Grünkohl. Dazu gab es Hirsenocken.

Zum Dessert eine Mousse aus Lupinenkaffee mit Portweinkirschen und Lupinenkaffeelikör.

Am 1. Juni wollen wir eine Hofbesichtigung machen, uns über die achtjährige Fruchtfolge, die Bildungsarbeit mit Kindern und vor allem über den Anbau der verschiedenen Hülsenfrüchte informieren. Die Süßlupine, die ganz im Gegensatz zur Gartenlupine (glücklicherweise!) zum Verzehr geeignet ist, und auch für den Boden viele Vorteile bietet, wird dabei im Mittelpunkt stehen.

Martina Bauder

(c) Text M. Bauder , (c) Bilder M. Bauder & R. Honsberg